Mittwoch, 20. Januar 2010

Mittwoch, der 2010-01-20

Mann oh mann, heute früh begann der Tag damit, dass das Restaurant überfüllt war. Lauter Chinesen, ich dachte ich träume. Ich schnappte mit samt Lisa auf dem Arm ein Tablett und lud mir uns ordentliches breakfast auf. Lisa und ich frühstückten also auf dem Zimmer. Das war auch nicht so schlecht, weil Lisa dann in ihrem Stuhl selber essen konnte. Kurz nach 8 Uhr kam die neue Ayi. Lisa begrüßte sie mit Ignoranz. Na super. Das gab mir ein richtig gutes Gefühl . Wir gingen also zu Julia und Christiane. Dort spielten dann die Kinder zusammen und die Ayis kümmerten sich um sie. Ich sagte „Tschüss“ zu Lisa und ging schnell. Das ist das Beste für uns Beide.


So richtig glücklich sind wir mit der neuen Ayi nicht. Sie ist uns nicht so richtig sympathisch. Ich glaube, das merkt Lisa auch. Und gestern abend kam es dann auch dazu, dass die Teamassistentin von Markus anrief und uns mitteilte, dass unsere alte Ayi gern wieder bei uns arbeiten möchte. Man glaubt es nicht, aber so sind die Chinesen. Sie hat wohl eine Nacht darüber geschlafen und fand die kurze Zeit bei uns so toll, dass sie gern wiederkommen möchte. Und jetzt? Der neuen Ayi gegenüber haben wir ja auch Verpflichtungen, oder? Aber eigentlich möchten wir auch gern die alte Ayi wieder. Markus will heute nochmal mit ihr telefonieren. Schließlich wollen wir in einer oder zwei Wochen dieses Spiel nicht nochmal haben. Ich bin gespannt.

Ich stieg heute früh also noch ins Taxi und der wollte doch tatsächlich ohne Taxometer fahren und mit mir den Preis verhandeln. 40 RNB, also ca. 4 Euro wollte er haben. Da habe ich dankend abgelehnt und bin ausgestiegen. Sofort kam das nächste Taxi. Ich stieg ein und bezahlte nach Taxometer 2 Euro. Im Taxi frische ich jetzt immer mein Englisch auf. Ich bin hier schnell an meine Grenzen gekommen. Trotzdem klappt die Verständigung ganz gut.

Meine Kollegen bieten mir alle möglichen Knabbersachen an. Heute früh gab es schon getrockneten Tofu. Na ja, war nicht schlecht, aber muss nicht nochmal sein. Die Chinesen sind überhaupt ständig am knabbern und knuspern. Das macht sie ja wieder irgendwie sympathisch. Langsam wird es. Sie sind halt einfach anders und darauf muss man sich einstellen. Also Daumen nach oben. Das wird schon.

Falls ihr Fragen habt, schreibt einen Kommentar.

Ach, und Olli…prost. In viereinhalb Wochen stoßen wir an. Ich freue mich schon riesig darauf und höre im Bus immer Karnevalsmucke zum Einstimmen. Schließlich ist ja Saison. Kölle Alaaf.

1 Kommentar:

  1. Moin zusammen,
    ich würde die alte Ayi wieder nehmen, wenn sie euch versichert, innerhalb eurer China-Zeit nicht nochmal wechseln zu wollen. Schade für die andere, aber Lisa wär mir wichtiger. Ausserdem muss man sich ja scheinbar dieser Sprunghaftigkeit der Chinesen anpassen... ;-)
    Vom Knabberfaktor her könnte ich locker auch in China arbeiten, da bin ich auf jeden Fall vorne dabei :p
    Wow, nur noch viereinhalb Wochen - Die vergehen warscheinlich wie im Flug. Da simmer dabei!

    Alaaf,
    Olli.

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