Montag, 18. Januar 2010

Fieber, Stadtbummel, Starbucks und ein Problem

Entschuldigt bitte, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber unser Wochenende war nicht so toll. Lisa hatte seit Freitagabend Fieber. Das war gruselig. Die Hemmschwelle zum Arzt zu gehen ist doch hoch und so haben wir versucht mit Wadenwickeln, Fieberzäpfchen und viel Trinken das Fieber zu senken. Die kleine Motte war so unleidlich und wir konnten ihr nicht wirklich helfen. So haben wir das Wochenende auch zum großen Teil im Hotel verbracht.


Am Samstag früh bin ich mit Jochen zum Carrefour gelaufen. Das ist ein riesen Supermarkt, wo es einfach alles gibt. Und wenn ich sage alles dann meine ich das in dem Fall auch so. Na ja, mir fehlt gerade ein, dass sie keinen Kaffee hatten. Das Abgefahrenste was ich gekauft habe, ist getrocknetes Fleisch. Das hängt bei dem Knabbersachen. Direkt neben den Chips. Ist in einer lustig, bunten Tüte, die lauter kleine Tüten enthält (so wie bei uns die kleinen Harribotüten) verpackt. Es schmeckt wirklich gut. An die Hühnerfüße habe ich mich noch nicht ran getraut. Jochen und ich waren aber eine Sensation und die Fotoapparate waren im Anschlag. Irgendwann verlange ich Geld dafür.

Am Samstagnachmittag kam noch eine Masseurin auf unser Zimmer und hat uns beide massiert. Ein Traum. Das werden wir uns wohl jetzt jedes Wochenende gönnen.

Am Sonntag hat Markus mit Jochen zusammen nochmal das Projekt externe Festplatte mit Fernbedienung in Angriff genommen. Sie sind aber leider wieder gescheitert. Wir haben immer noch nicht die „Fernseh-Street“ gefunden. Ich kann nicht sagen, ob wir aufgegeben haben. Ihr werdet es lesen. Am Nachmittag hatten wir beschlossen, dass unser kranken Kind auch mal an die frische Luft muss und da ich ja unbedingt zum Starbucks wollte, sind wir ins Taxi gestiegen und haben uns zu einer der Einkaufsstraße fahren lassen. Ich habe einen Schock bekommen. Die Einkaufsstraße war beleuchtet und beschallt wie bei uns ein Rummel/Kirmes/Jahrmarkt. Es war einfach nur laut und hell. Ich war so froh als wir im Starbucks saßen. Ja und was soll ich sagen, der war genauso wie bei uns, die Ausstattung, das Angebot und die Preise. Ich habe mich ein bisschen wie zu Hause gefühlt. Außer das wir wieder angeglotzt worden. Vor allem die Kleine ist eine Sensation. Aber uns ist auch aufgefallen, dass die Chinesen ihre Kinder nicht mit raus nehmen. Wir haben kaum kleine Kinder gesehen. Wir haben also eine Vanilla Latte getrunken. Einen Muffin gegessen und sind danach die Einkaufsstraße langelaufen. Nach Shoppen war uns nicht. Danach sind wir ins Taxi gestiegen, sind zum Hotel gefahren und sind mit Jochen essen gegangen. In der Mall haben wir Lisa noch einen Kinderhochstuhl gekauft. Sie soll wieder allein Essen können.

Heute war ich also mit Lisa zu Hause, im Hotel und nachmittags kam die Nachricht, dass unsere Ayi leider kündigen muss. Sie hat wohl wieder eine Festanstellung in ihrer alten Firma bekommen. Schöner Mist und nun. Heute kündigen und morgen kommt sie nicht mehr. Das ist hier leider so. Glücklicherweise konnte uns der Fahrer von der Familie Domsch helfen. Er kennt wohl eine Frau, die das gerne machen möchte. Sie stellt sich morgen früh bei uns vor. Mal schauen. Glücklicherweise kennt Lisa ja auch die Ayi von Julia und den Fahrer und wird sich hoffentlich nicht ganz so verlassen fühlen. Ich werde morgen berichten wie es gelaufen ist.

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