Hallo da bin ich wieder. Das zweite Wochenende ist rum und es war wirklich aufregend. Wo fange ich am besten an?
Am Samstag:
Nach dem Frückstück sind Jochen und ich in den Wu'ai Market gefahren. Mir wurde schon viel berichtet und eigentlich hatte ich den totalen Horror dorthin zu fahren. Aber Markus meinte, dass muss man mal gesehen haben und allein wollte ich dort auf keinen Fall hin, mit Lisa geht aber auch nicht, also muss ich ja die Gelegenheit nutzen so lange Jochen noch hier ist. Also fuhren wir halb zwölf los und kurz vor zwölf Uhr spuckte uns das Taxi vor einem riesigen Einkaufscenter wieder aus. Und es waren schon viele, viele Leute unterwegs. Na ja, was soll ich sagen. Gott sei dank hatten wir Lisa nicht dabei und waren auch nur zu zweit. Jochen findet man ja aufgrund seiner Größe auch im größten Menschengetümmel wieder. Eine Etage dieser Shoppinghölle ist größer als die von Karstadt und es gibt immer fünf Etagen und es gibt bestimmt fünf Gebäude davon. Da reicht eine Woche nicht aus, um alles gesehen zu haben. Die Etagen sind gut sortiert. Jede Etage eines der Häuser widmet sich einem Thema, also z. B. Schuhe oder Unterwäsche oder Spielsachen oder, oder, oder. Man muß wissen was man will und wo man es findet. Also ich möchte nie dorthin müssen, weil ich etwas brauche. Ich weiß, ich würde es einfach nicht finden. Fotos sind im Webalbum. Gegen vier Uhr waren wir wieder im Hotel. Ein paar Schnäppchen haben wir gejagt. Aber glaubt ja nicht, dass hier alles so günstig ist. Ja, die chinesischen Marken sind vergleichsweise billig, aber sobald man unsere bekannten Marken kaufen will, sind die auch recht teuer.
Markus war in der Zwischenzeit mit Lisa spazieren und unser Buggy hat die chinesischen Straßenverhältnisse nicht lange ausgehalten. Er hat den Geist aufgegeben. Ein neuer muss in Haus. Vor dem Abendessen ist Markus mit Jochen schwimmen gegangen. Eigentlich wollten wir alle zusammen gehen, aber da Lisa Husten und Schnupfen hat, habe ich die Männer allein losgeschickt.
Abends bin ich mit Jochen ausgegangen. Wir sind erst in einen Irish Pub und haben leckeres Guiness getrunken. Dort hat eine schreckliche chinesische Liveband gespielt. Die Musik wechselte zwischen chinesischer Hitparade und amerikanischen Klassikern. Bei den chinesischen Hits gingen die Leute voll ab. Teilweise sind die Chinesen aufgestanden und haben sich die Mikros der Sängerinnen geklaut und selber gesungen. Das glaubt man einfach nicht, wenn man es nicht selber erlebt hat. Wir zogen weiter, zu Fuß, in den nächsten Club. Der nannte sich Kiss. Achtung wir kommen...Musik aus, Spot an. Ja, so habe ich mich gefühlt, als wir den Club betraten. Alle klotzen uns an. Ein fast zwei Meter großer Europäer und eine ein Meter achtzig große blonde Europäerin dazu. Wir waren die Sensation. Es war uns egal. Wir bestellten uns ein Bier und begutachteten den Schuppen. Kitschig, ist fast noch untertrieben. Viel rote Lampions und eine Unzahl an Kronleuchtern. Dazu eine riesige Videowand, drei DJs und viele, viele Mädels auf Podesten tanzend. Ständig kamen dann noch Gesangseinlagen von irgendwelchen Typen. Unglaublich. Die Musik war etwas gewöhnungsbedürftig, aber nach genug Bier war uns das egal. Wir haben sogar getanzt. Es war ein schöner Abend. Gegen drei Uhr waren wir im Hotel. Das Einschlafen war etwas schwierig für mich, weil ich so ein Ohrenpfeifen hatte. Wenn man das jeden Samstagabend macht, ist man am Monatsende taub. Die sind verrückt die Chinesen.
Von unserem Buggykauf heute, berichte ich euch morgen. Ich muss ins Bett.
Markus
Sonntag, 24. Januar 2010
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