Mittwoch, 9. Juni 2010

Rückblick aufs Wochende

So richtig viel gibt es vom Wochenende nicht zu berichten. Am Samstagmorgen sind wir in den Süden, Richtung Flughafen gefahren und haben uns das Haus eines Kollegen angeschaut. Das Haus steht in so einer Art Compaund. Viele kleine und größere Einfamilienhäuser in einer umzäunten Anlage mit Clubhaus und Einkaufsmöglichkeit. Die Anlage ist zwar ziemlich weit draußen, aber es ist schön Grün dort und die Luft ist im Vergleich zur Stadt fantastisch. Das Häuschen ist auch ganz nett und wir könnten uns einen zweijährigen Aufenthalt dort vorstellen. Mal sehen, ob es klappt.


Danach habe ich mich mit Jochen getroffen. Er hatte einen Termin mit einer Maklerin. Er sucht ein Apartment und wir haben uns 5 Stück angeschaut. Die konnten unterschiedlicher nicht sein. Vom totalen Kitsch, über chinesische Wohnanlage hin zu nett eingerichteter westlicher Wohnanlage. Die Entscheidung war nicht schwer. Jochen wäre gern in die chinesische Wohnanlage gezogen. Die Wohnung war auch wirklich schön, aber die Anlage war etwas abgelegen. Deswegen hat er sich notgedrungen für die Anlage in der Stadt mit 24h Rezeption entschlossen. Gute Entscheidung. Nach unserer Massage sind wir dann am Samstagabend noch in den Biergarten gegangen. Das war wirklich erstaunlich schön. Der liegt zwar direkt an einem Kreisverkehr mit 5 Fahrbahnen, aber trotzdem war die Lärmbelästigung erträglich. Ich habe das Gefühl wir sind schon abgehärtet. Wir haben dort ein leckeres Guinness getrunken und Grillsachen vom Buffet gegessen.

Am Sonntag sind wir am Nachmittag wieder nach Orchard Menor gefahren. Markus Chef wohnt dort und wir waren zum Grillen eingeladen. Die W. wohnen dort in einem Häuschen auf einem mittelgroßen, schönen Grundstück. Das Haus steht an einem kleinen Hang und hat einen schönen Rasen mit alten Bäumen. Lisa hat sich die Schuhe ausgezogen und ist dort den Berg hoch und runter gerannt. Sie war Glückseelig. Als wir abends heimfuhren war sie richtig dreckig und total fertig. Das war ein schöner Nachmittag für sie und hat uns in der Entscheidung bestärkt, dass wir da rausziehen müssen. Lisa muss raus. Dort können wir einen Sandkasten, eine Schaukel und ein Planschbecken hinstellen.

Auf dem Heimweg bin ich dann zum ersten Mal selber gefahren. Es ist wahnsinnig anstrengend gewesen. Ich habe immer nur rundum geschaut und gehofft, dass keiner der anderen Fahrer einfach die Spur wechselt und mich schneidet. Vor dem Hotel mussten wir dann feststellen, dass sie die ganze Straße frisch geteert und abgesperrt hatten. Wir konnten nicht so ohne Weiteres in die Tiefgarage fahren. Aber wohin mit dem Auto. Ich fuhr eine Ehrenrunde und diskutierte mit Markus. Dann entschied ich, dass Markus die Pylonen wegräumt und ich entgegen der Fahrbahn zur Einfahrt fahre. Gesagt, getan. Kein Problem :-)

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