Frohen Mutes stiegen wir in unser Auto. Wieder einmal hatten wir Probleme, den Kinderwagen und einen Koffer in den Kofferraum der Fünfer Limousine Langversion zu bekommen. Na ja, hat ja schon beim letzten Mal geklappt. Ging also auch dieses Mal. Wahrscheinlich waren wir mal dran. Bis dahin hatten wir noch nie einen Unfall und lt. Statistik konnte das nicht mehr lange so weitergehen. Also kam was kommen musste, wir hatten einen Auffahrunfall. Unser Fahrer fuhr mit Schwung auf ein, mitten auf der Straße stehenden Kleinwagen auf. Uns ist nichts passiert, aber unser Wagen hatte eine ziemlich große Beule in der Stoßstange. Wir standen mitten auf einer acht-spurigen Straße, Mr. Lee stieg aus und telefonierte. Keine Ahnung mit wem. Wir trauten uns gar nicht auszusteigen. Das war lebensgefährlich. Wir diskutieren, was wir tun sollten. Der Flieger in den Urlaub wartet schließlich nicht auf uns. Kurzerhand entschieden wir zwei Taxis zu nehmen und unseren Fahrer mit seinem Schicksal allein zu lassen. Natürlich telefonierten wir vorher kurz mit dem Fuhrparkverantwortlichen, ob das wirklich in Ordnung geht. Dann kam natürlich auch noch die Herausforderung auf dieser dichtbefahrenen Straße auszusteigen, Lisa, das Gepäck und uns in Sicherheit zu bringen. Die nächste Hürde war zwei Taxis zu finden, die uns zum Flughafen fahren. Hier in Shenyang dürfen nicht alle Taxifahrer am Flughafen stehen, d. h. wenn er da raus fährt, muss er ohne Fahrgast wieder zurück. Na ja, also haben wir mit einem 100 RMB-Schein gewunken und fanden somit auch zwei Taxifahrer, die uns zum Flughafen fuhren. Jochen war ziemlich schnell weg, aber uns Taxifahrer fuhr wirklich mit 40 km/h über die Autobahn. Ich dachte, wir bleiben jeden Moment stehen. Mein Puls war auf hundertachtzig. Dann fiel mir auf, dass Markus seine Tasche nicht mehr hat. War sie im Kofferraum? Nein, vergessen. Bei Mr. Lee im Wagen…nein…schon im Hotel. Na super, da waren überlebenswichtige Sachen wie Lisas Kopfkissen, Lisas Essen und Trinken und die Adresse vom Hotel drin. Super Klose. Der Urlaub fing wirklich gut an. Wir kamen trotzdem pünktlich am Flughafen an. Wir checkten sofort ein und ich suchte für Lisa noch etwas zu Essen und zu Trinken. Schön das Lisa auch schon aus einer normalen Flasche trinken kann. Das erleichtert das Leben ungemein. Kurzerhand saßen wir also im Flieger und los ging es. Es war ein ganz schöner Holperflug, aber wir kamen heil an.
Auf Hainan empfing uns sofort eine schöne warme Brise. Es war Mitternacht und bestimmt auf jeden Fall über 20 Grad warm. Ein Traum. Ich war sofort entspannt. Wir suchten uns ein Taxi und Jochen rief in seinem Hotel an, damit sie dem Taxifahrer den Weg beschreiben konnten. Dort angekommen erklärte dort jemand dem Taxifahrer den Weg zu unserem Hotel.
Die Auffahrt zum Hilton in Sanya bei Nacht ist schon der Wahnsinn. Dann standen wir in dieser riesigen Hotellobby, kein Mensch und alle Türen weit geöffnet. Toll. Die Zimmertür auf und auch dort hat noch alles gepasst. Wirklich schön. Wir gingen sofort ins Bett und freuten uns auf den nächsten Tag mit Sonne, Strand und Meer.
Freitag, 16. April 2010
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Moin!
AntwortenLöschenHört sich ja nach nem turbuluenten aber letztendlich wunderschönen Trip an. Die Fotos machen ja echt neidisch...
Aber im Sommer simmer ja dabei :-)))
Lieben Gruß,
Olli.