Montag, 24. Oktober 2011
Freitag, 14. Oktober 2011
Dienstag, 4. Oktober 2011
Lisa im Eis und Waffel Himmel
Stärkung verdient.
Wir haben Lisa noch einmal richtig mit Wintersachen eingekleidet. Die
Koreaner haben wirklich Stil. Die Preise liegen allerdings weit unter
den deutschen und weit über den chinesischen Preisen ;-)
Dienstag, 27. September 2011
Wochenende
Nach der erfolgreichen Shoppingtour waren wir dann noch im Honeycomb zum Essen. Das Lokal wurde uns schon vielen Freuden und Kollegen empfohlen, aber wir hatten es noch nie dorthin geschafft. Sehr lecker, sehr cool und so gar nicht chinesisch.
Den Samstagabend haben wir dann gemütlich zu Hause ausklingen lassen und sind zeitig ins Bett gegangen.
Am Sonntagmorgen stand die Hochzeit von Morrison unserem Chinesischlehrer an. Eigentlich sollten wir schon zehn vor sechs bei seiner Braut zu Hause zum Autokorso erscheinen. Nein...auf keinen Fall...nicht zu der Uhrzeit...nicht am Sonntagmorgen...und schon gar nicht mit vielen, vielen anderen Chinesen in Kolonne durch Shenyang. Zweite Option...7.20 Uhr bei ihm zu Hause zum Autokorso. Na ja, dazu muss ich jetzt nichts weiter schreiben, oder? Es gab noch Variante drei, und die lautete, 9.18 Uhr im Restaurant zur Trauung. Nun gut. Selbst das hat uns schon Kraft gekostet, am Sonntagmorgen so zeitig aus dem Haus zu gehen.
Wir waren pünktlich und Morrison führte uns den Tisch direkt an der Bühne zu. Wir waren die einzigsten Ausländer in der Gesellschaft. Pünktlich ging es nicht los, aber als es losging wollte Lisa nach Hause. Wir saßen direkt vor den Lautsprechern und das war unerträglich. Lisa und ich gingen in dem Saal ganz nach hinten. Der Bräutigam startete seine Rede mit einem Dankeschön an uns für unser Kommen. Ein ganzer Saal voller Chinesen schaute auf Lisa und mich. I hate it. Na ja, die Trauung war eben typisch chinesisch und ich möchte wirklich wissen, ob den jungen Chinesen das wirklich noch gefällt. Ab zehn Uhr wurde das Essen gebracht. Nun muss ich erwähnen, dass wir zu viert, Lisa, Markus unser Fahrer und ich, an einem zehn Mann Tisch saßen und das es sich um ein Seafood-Restaurant handelte. Das bedeutete, zehn Uhr Sonntagmorgen, wo mein Magen nach einem Brötchen mit Marmelade und einem Kaffee verlangt, gab es Cola, Sprite, Bier und Schnaps in Verbindung mit Garnelen, Fisch, Zuckerschoten, Muscheln, Kohl, einem kompletten Hühnchen, so etwas wie Schweinebraten, Algen und vieles weiteres an nicht Identifizierbaren. Elf Uhr kam das Brautpaar an unseren Tisch. Die Braut verteilte kleine Geschenke. Der Bräutigam sammelte das Geld ein und rauchte mit dem Gast eine Zigarette. Ich würde mal schätzen, dass über 250 Gäste im Saal waren. Ich wollte nicht mit Morrison und seiner Frau tauschen. Die Mutter von Morrison kam noch vorbei und wollte mit uns anstoßen, redete auf uns ein und zog zum nächsten Tisch. Das war dann für uns das Aufbruchssignal. Wir packten unsere Sachen und gingen. Ein paar Arbeiter, die schon nebenbei die Bühne abbauten, freuten sich über unsere kaum angefassten Speisen und schaufelten sich umgehend die Sachen in den Mund.
Der Rest vom Sonntag war sehr gemütlich. Erst kam Lena, unsere Masseurin und Markus bekam Besuch von einem Gitarristen und wir hatten zwei Stunden Musik im Haus. War sehr schön. Zum Abendessen wurden wir von Freunden verwöhnt und Lisa spielte schön mit der großen Tochter. Es war süß, sie Englisch sprechen zu hören. Das ist unglaublich wie leicht sie mittlerweile mit den drei Sprachen jongliert. Ist das wirklich unser Kind?
Bilder von der Hochzeit stelle ich nach unserem Urlaub nächste Woche ein. Am Samstag geht es nach Seoul. Ich bin gespannt. Der letzte Urlaub zu dritt. Klingt komisch.
Montag, 22. August 2011
Odysee
Shenyang gebraucht. Erst standen wir auf dem Flughafen-Expressway im
Stau und hatten Angst den Flieger zu verpassen. Der hatte...wie
eigentlich in Peking zu erwarten...fast eine Stunde Verspätung. Und zu
guter Letzt konnten wir wegen Unwetter nicht in Shenyang landen und
mussten weiter nach Changchun (350km nördlich von Shenyang). Dort
haben wir uns dann im Transitbereich mit gefühlten 100.000 Chinesen
die Zeit verdrückt. Ohne irgendwelche Infos wann es weitergehen
soll. ...Kurz nach elf Uhr sind wir dann endlich in Shenyang gelandet.
Nun wollen wir nur noch schlafen....aber der Brunch im WestIn heute
morgen in Peking war sensationell.
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Sonntag, 21. August 2011
Unwetter in Shenyang
einen Heimflug auszusuchen an dem am Zielort ein Unwetter niedergeht.
Wir sind hier nun in Changchun, 350 km nördlich von Shenyang. Der
Flughafen ist überfüllt mit "Umgeleiteten Fluggästen". Wir wissen
nicht wann es weitergeht und sind für so einen Mist überhaupt nicht
ausgerüstet.
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Samstag, 20. August 2011
Wochenende in Peking
Unser Taxifahrer baute einen Unfall, wir wollten aussteigen, aber er sagte, nein bitte sitzenbleiben, stieg ein und fuhr weiter. Als ob Nichts gewesen wäre. Verrückt. Das scheint ihm einmal am Tag zu passieren und der netten Dame im anderen Auto auch. Die stieg nicht mal aus und das Auto sah ziemlich neu aus. So ist China.
Ansonsten geht es uns gut. Lisa wurde heute gefragt, ob sie lieber eine mèimei oder dìdi haben möchte. Was das wohl bedeutet? Wer es heraus bekommt, bekommt auch die Antwort von Lisa zu hören :-)

