Mittwoch, 29. Mai 2013

Unfälle, Unfälle, Unfälle

Achtung, doch mal wieder ein Eintrag von mir. Aber Erstens hat mich das sehr beschäftigt und Zweitens brauche ich mal kurz den Kopf von der Arbeit befreit.
 
Gestern habe ich nach dem Fachteam Termin kurz nach sechs Uhr das Werk verlassen. Gleich am ersten Kreisverkehr, direkt am Werk ist ein Kleinbus in einen Bus gefahren. Er hat den Kreisverkehr einfach in der Gegenrichtung befahren. Das war jetzt noch kein großes Ding, aber wenige Kilometer weiter lag ein Motorrad in Kleinteilen, vom Fahrer keine Spur und eine riesige Menschentraube drum herum auf der Straße. Das war auch noch ok, weil ich doch regelmäßig damit konfrontiert werde. Beim nächsten, zu Schrott gefahrenen, Motorrad kam ich dann schon ins Grübeln. Muss das sein? Hier fahren sie wirklich ständig auf der Gegenspur, bei Rotlicht, Fussgänger laufen noch bei Rot, die Linksabbieger nehmen einem immer die Vorfahrt und die Rechtsabbieger brauchen immer mehr als eine Spur zum Einbiegen. Es wird ohne Licht gefahren oder einfach mal bei erlaubten 70kmh nur 40kmh auf der linken Spur. Na ja, die Fahrspur halten ist hier bei vielen Verkehrsteilnehmern anscheinend auch eine schwierige Sache. An einer Rotlichtampel wird bei Rot einfach der Fussweg genommen und die Fussgänger werden weggehupt. An einer Blitzanlage wird einfach auf die Gegenspur gewechselt und der Gegenverkehr mit Lichthupe weggedrängelt. Ich mag nicht mehr. Bitte drückt die Daumen, dass wir hier die letzten 6 Monate ohne Unfälle überstehen. Manchmal habe ich Angst, dass wir doch noch ein Opfer der Statistik werden.
 
Leider war das noch nicht das Ende der Heimreise gestern. Ein paar Meter weiter ist ein PKW seitlich unter einen LKW gefahren. Das sah auch wirklich nicht gut für den PKW-Fahrer aus. Zu guter Letzt hat dann noch ein Bus zwei PKWs gerammt. Das waren nur Blechschäden.
 
Es gibt leider sehr wenig Bürger hier, die wirklich Autofahren können. Der tief verankerte Egoismus macht es im Straßenverkehr für die Allgemeinheit auch nicht gerade leichter. Vielleicht sollten sie doch wieder aufs Rad umsteigen :-(

Mittwoch, 29. August 2012

Sturm und andere Sorgen

Gestern Nacht ist nun der große Sturm über Shenyang hinweg gezogen.
Es hat sehr stark geregnet und der Wind war ziemlich heftig.

Auf den Straßen sind alle Bäume und Blätter weg, aber hier zu Hause
haben wir nun seit fast 24 Stunden kein Wasser und keinen Strom. Das
ist wirklich nicht witzig.

Montag, 16. Juli 2012

...und ich hab mir heute eine neue Sonnenbrille gegönnt

...mit Gläsern in meiner Stärke für nicht mal 30 Euro. Der
Brillenladen ist ungefähr so groß wie ein durchschnittlicher Karstadt
in Deutschland und einer schier unendlichen Auswahl an Brillen.
Gestell ausgesucht und zwei Stunden später konnte ich die Brille
abholen. Unfassbar für uns Deutsche.

Freitag, 6. April 2012

Auflösung

Hallo liebe Leser, ich habe mich sehr über die vielen Antworten
gefreut. Es gibt euch also doch noch.

Ich will euch gar nicht lange auf die Folter spannen. Es ist ein
Reiskocher. Die meisten Chinesen können wirklich nur damit ihren Reis
kochen. Der Vorteil: er wird immer gut und man kann ihn in dem Kocher
warmhalten.

Außerdem haben wir jetzt wieder eine kleine Tüte Reis im Schrank. 5
Kilo. Die kleinste Packungsgröße aus dem carrefour.

Donnerstag, 5. April 2012

Chinesische Haushaltsgeräte

Mit unserer neuen Ayi ziehen chinesische Haushaltsgeräte bei uns ein.
Wer errät was da neben dem Nespresso Milschaufschäumer steht?

Montag, 7. November 2011

Nebel mit Sichtweiten unter 50m

...und die chinesische Straßenverkehrsordnung gibt vor mit
Warnblinkanlage zu fahren. Welch glorreiche Idee. Die Chinesen fahren
also ohne Licht, mit Warnblinkanlage langsam mitten auf der Straße.
Dazu kommt auch noch, dass die Autobahn...bei den Sichtverhältnissen
noch die sicherste Straße, einfach mal wieder geschlossen wird. Und
blinken geht natürlich auch nicht.
Also wie ihr euch vorstellen könnt, mein vorletzter Montag began mit
einer Odysee zum Kindergarten.

Mittwoch, 2. November 2011

Besuch im Hospital No. 2

Heute morgen waren wir nochmal zum Laborergebnisse abholen im
Hospital. Unglaublich wie viele Menschen dort waren.

Für das 15 minütige Gespräch mit einem Doctor, einer Übersetzerin
(auch mit Doctortitel) und einer Schwester haben wir 18 RMB zahlen
müssen. Das Medikament hat dann "auch noch" 1 RMB gekostet. Macht in
Summe 19 Yuan. Ich weiß nicht genau wo der Währungskurs gerade ist,
aber mehr als 2,50 Euro waren das nicht. Kaum zu glauben, oder?

Freitag, 14. Oktober 2011

Blick vom Balkon...

...mit traumhaften Wetter. Sanya ist doch immer eine Reise wert.

Dienstag, 4. Oktober 2011

Lisa im Eis und Waffel Himmel

Nach einem langen Marsch über den Markt in Seoul haben wir uns eine
Stärkung verdient.

Wir haben Lisa noch einmal richtig mit Wintersachen eingekleidet. Die
Koreaner haben wirklich Stil. Die Preise liegen allerdings weit unter
den deutschen und weit über den chinesischen Preisen ;-)

Dienstag, 27. September 2011

Wochenende

Wir hatten ein erfolgreiches Wochenende. Am Samstag waren wir nach über ein-einhalb Jahren mal wieder in der Exibition Hall. Dort haben wir sehr erfolgreich und vor allem ziemlich entspannt für Lisa ein paar wunderschöne Winterklamotten erstanden. Wirklich wahr, man muss zwar ein bisschen suchen, aber es gibt wirklich sehr schöne und ausgefallene Stücke. Über drei Etagen gibt es Kinderklamotten in allen Ausprägungen. Vor der Hall gibt es einen riesigen Spielplatz wo Lisa in der Hüpfburg war...zum ersten Mal...und einen Pool, wo die Kids mit kleinen Booten fahren können.

Nach der erfolgreichen Shoppingtour waren wir dann noch im Honeycomb zum Essen. Das Lokal wurde uns schon vielen Freuden und Kollegen empfohlen, aber wir hatten es noch nie dorthin geschafft. Sehr lecker, sehr cool und so gar nicht chinesisch.

Den Samstagabend haben wir dann gemütlich zu Hause ausklingen lassen und sind zeitig ins Bett gegangen.

Am Sonntagmorgen stand die Hochzeit von Morrison unserem Chinesischlehrer an. Eigentlich sollten wir schon zehn vor sechs bei seiner Braut zu Hause zum Autokorso erscheinen. Nein...auf keinen Fall...nicht zu der Uhrzeit...nicht am Sonntagmorgen...und schon gar nicht mit vielen, vielen anderen Chinesen in Kolonne durch Shenyang. Zweite Option...7.20 Uhr bei ihm zu Hause zum Autokorso. Na ja, dazu muss ich jetzt nichts weiter schreiben, oder? Es gab noch Variante drei, und die lautete, 9.18 Uhr im Restaurant zur Trauung. Nun gut. Selbst das hat uns schon Kraft gekostet, am Sonntagmorgen so zeitig aus dem Haus zu gehen.

Wir waren pünktlich und Morrison führte uns den Tisch direkt an der Bühne zu. Wir waren die einzigsten Ausländer in der Gesellschaft. Pünktlich ging es nicht los, aber als es losging wollte Lisa nach Hause. Wir saßen direkt vor den Lautsprechern und das war unerträglich. Lisa und ich gingen in dem Saal ganz nach hinten. Der Bräutigam startete seine Rede mit einem Dankeschön an uns für unser Kommen. Ein ganzer Saal voller Chinesen schaute auf Lisa und mich. I hate it. Na ja, die Trauung war eben typisch chinesisch und ich möchte wirklich wissen, ob den jungen Chinesen das wirklich noch gefällt. Ab zehn Uhr wurde das Essen gebracht. Nun muss ich erwähnen, dass wir zu viert, Lisa, Markus unser Fahrer und ich, an einem zehn Mann Tisch saßen und das es sich um ein Seafood-Restaurant handelte. Das bedeutete, zehn Uhr Sonntagmorgen, wo mein Magen nach einem Brötchen mit Marmelade und einem Kaffee verlangt, gab es Cola, Sprite, Bier und Schnaps in Verbindung mit Garnelen, Fisch, Zuckerschoten, Muscheln, Kohl, einem kompletten Hühnchen, so etwas wie Schweinebraten, Algen und vieles weiteres an nicht Identifizierbaren. Elf Uhr kam das Brautpaar an unseren Tisch. Die Braut verteilte kleine Geschenke. Der Bräutigam sammelte das Geld ein und rauchte mit dem Gast eine Zigarette. Ich würde mal schätzen, dass über 250 Gäste im Saal waren. Ich wollte nicht mit Morrison und seiner Frau tauschen. Die Mutter von Morrison kam noch vorbei und wollte mit uns anstoßen, redete auf uns ein und zog zum nächsten Tisch. Das war dann für uns das Aufbruchssignal. Wir packten unsere Sachen und gingen. Ein paar Arbeiter, die schon nebenbei die Bühne abbauten, freuten sich über unsere kaum angefassten Speisen und schaufelten sich umgehend die Sachen in den Mund.

Der Rest vom Sonntag war sehr gemütlich. Erst kam Lena, unsere Masseurin und Markus bekam Besuch von einem Gitarristen und wir hatten zwei Stunden Musik im Haus. War sehr schön. Zum Abendessen wurden wir von Freunden verwöhnt und Lisa spielte schön mit der großen Tochter. Es war süß, sie Englisch sprechen zu hören. Das ist unglaublich wie leicht sie mittlerweile mit den drei Sprachen jongliert. Ist das wirklich unser Kind?

Bilder von der Hochzeit stelle ich nach unserem Urlaub nächste Woche ein. Am Samstag geht es nach Seoul. Ich bin gespannt. Der letzte Urlaub zu dritt. Klingt komisch.

Montag, 22. August 2011

Odysee

Endlich wieder zu Hause. Wir haben fast neun Stunden von Peking nach
Shenyang gebraucht. Erst standen wir auf dem Flughafen-Expressway im
Stau und hatten Angst den Flieger zu verpassen. Der hatte...wie
eigentlich in Peking zu erwarten...fast eine Stunde Verspätung. Und zu
guter Letzt konnten wir wegen Unwetter nicht in Shenyang landen und
mussten weiter nach Changchun (350km nördlich von Shenyang). Dort
haben wir uns dann im Transitbereich mit gefühlten 100.000 Chinesen
die Zeit verdrückt. Ohne irgendwelche Infos wann es weitergehen
soll. ...Kurz nach elf Uhr sind wir dann endlich in Shenyang gelandet.
Nun wollen wir nur noch schlafen....aber der Brunch im WestIn heute
morgen in Peking war sensationell.

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Sonntag, 21. August 2011

Unwetter in Shenyang

Super, also was ich wirklich empfehlen kann, ist sich einen Tag für
einen Heimflug auszusuchen an dem am Zielort ein Unwetter niedergeht.
Wir sind hier nun in Changchun, 350 km nördlich von Shenyang. Der
Flughafen ist überfüllt mit "Umgeleiteten Fluggästen". Wir wissen
nicht wann es weitergeht und sind für so einen Mist überhaupt nicht
ausgerüstet.

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Samstag, 20. August 2011

Wochenende in Peking

Alles ist schon so normal und gewöhnlich. Wir haben uns wieder einmal im Kempinski eingemietet. Der Flug war ok. Mein Vordermann hat mir mit voller Wucht den Sitz in die Knie gerammt und es regt mich nicht mal mehr auf. So sind sie nun mal. Ich dann eine Weile nichts. Unsere lieben chinesischen Freunde.

Unser Taxifahrer baute einen Unfall, wir wollten aussteigen, aber er sagte, nein bitte sitzenbleiben, stieg ein und fuhr weiter. Als ob Nichts gewesen wäre. Verrückt. Das scheint ihm einmal am Tag zu passieren und der netten Dame im anderen Auto auch. Die stieg nicht mal aus und das Auto sah ziemlich neu aus. So ist China.

Ansonsten geht es uns gut. Lisa wurde heute gefragt, ob sie lieber eine mèimei oder dìdi haben möchte. Was das wohl bedeutet? Wer es heraus bekommt, bekommt auch die Antwort von Lisa zu hören :-)

Mittwoch, 29. Juni 2011

Fotos...

...endlich habe ich es gestern Abend geschafft, die Fotos von der Kamera zu ziehen und die schönsten Bilder für euch auszuwählen. Viel Spaß damit.

Sonntag, 12. Juni 2011

Shanghai...Regen, Regen und nochmals Regen

Heute ist unser letzter Tag in Shanghai und es regnet nicht. Der
Wahnsinn. Was es hier in den vergangenen Tagen geregnet hat, ist
unbeschreiblich. Trotzdem war es wieder einmal genial in hier. Für uns
vom "Dorf" ist das hier wirklich eine Metropole und hat so gar Nichts
mit China zu tun. Es gibt Brot und Joghurt und als Ausländer wird man
nicht immer als ein Weltwunde betrachtet. An jeder Straßenecke gibt es
Starbucks und McDonalds. Ich war endlich mal wieder bei einem
richtigen Frisör und kann mich wieder sehen lassen. Markus war mit den
Damen bei der Massage und shoppen waren wir auch zur Genüge. Was
sollten wir bei dem Wetter auch sonst tun :-)


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Mittwoch, 8. Juni 2011

Xi'an

Morgen geht es weiter nach Shanghai. Die für mich schönste Stadt in
China. Allerdings ist Xi'an auf jeden Fall eine Reise wert. Die
Terrakotta-Armee, die Stadtmauer, den Trommel- und Glockenturm und die
Grosse Wildganspagode muss man gesehen haben. Der innere Stadtkern ist
geprägt von prachtvollen Alleen mit Shoppingmalls soweit das Auge
schauen kann. Leider hatten wir 39 Grad und da ist ein Städtetrip ganz
schön anstrengend.

Bilder von der gesamten Tour kommen später.

Donnerstag, 12. Mai 2011